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Insulinresistenz

Bei einer Insulinresistenz reagieren die Körperzellen nicht mehr richtig auf Insulin. Der Zucker bleibt länger im Blut – der Blutzuckerspiegel steigt.

Wie wirkt sich eine Insulinresistenz aus?

Bei gesunden Menschen wirkt Insulin bereits in kleinen Mengen zuverlässig: Es senkt den Blutzucker, indem es den Zucker in die Zellen transportiert. Bei einer Insulinresistenz reagieren die Körperzellen jedoch nicht mehr ausreichend auf Insulin. Der Zucker bleibt länger im Blut und die Bauchspeicheldrüse produziert zunehmend mehr Insulin, um gegenzusteuern.

Auf Dauer kann diese Überproduktion nicht aufrechterhalten werden – es drohen dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte und ein möglicher Übergang in einen Typ-2-Diabetes mellitus.

Auch der Hormonhaushalt kann aus dem Gleichgewicht geraten. Bei Frauen kann der erhöhte Insulinspiegel die Entstehung des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) begünstigen, das mit Zyklusstörungen, vermehrter Körperbehaarung, Akne und eingeschränkter Fruchtbarkeit einhergehen kann.

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