Labor-Lexikon von A-Z

In unserem Lexikon finden Sie detaillierte Informationen zu den wichtigsten Begriffen rund um die Labormedizin – so umfassend wie nötig und so verständlich wie möglich.

Schilddrüsenhormone

Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) werden in der Schilddrüse gebildet und zählen zu den wichtigsten Schilddrüsen-Hormonen.

Schilddrüsenhormone

Die jodabhängige Bildung von T3 und T4 wird über das Hormon der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) TSH (Thyreotropin) stimuliert. T3 und T4 liegen zu 99 % in gebundener Form vor. Im Körper wirksam sind ausschließlich die freien, ungebundenen Hormonanteile (freies T3: FT3 bzw. freies T4: FT4). Die Schilddrüsenhormone erfüllen im Energiestoffwechsel und für das Wachstum der Zellen sowie des Menschen lebensnotwendige Funktionen. Ein Mangel an Schilddrüsen-Hormonen führt zu einer Unterfunktion der Schilddrüse, ein Überschuss dagegen zu einer Überfunktion. Die Messung von FT3 und FT4 im Blut dient der Abklärung einer Schilddrüsen-Überfunktion.

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