In den Wechseljahren?


Wir analysieren Ihre Hormonwerte!

Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau. Veränderungen im Hormonhaushalt können sich auf Körper und Stimmung auswirken: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme oder emotionale Unruhe sind nur einige mögliche Symptome. Oft ist es schwer zu erkennen, ob die Beschwerden tatsächlich mit den Wechseljahren zusammenhängen – oder eine andere Ursache haben.

Ein gezielter Hormontest liefert wichtige Hinweise, um Beschwerden einzuordnen und gezielt zu begleiten.

Vorteile auf einen Blick:

  • Gezielte Suche der Ursache für eine Hormonstörung
  • Feststellung der Wechseljahre
  • Ärztliche Beratung an vielen Standorten vorab auf Wunsch möglich
  • Blutentnahme in der Regel ohne lange Wartezeit

Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre beschreiben die Zeit der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Regelblutung. Diese Umstellung geschieht schrittweise über mehrere Jahre hinweg und betrifft jede Frau unterschiedlich.

Phasen der Wechseljahre

Perimenopause: Beginnt meist zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr. Zyklusunregelmäßigkeiten, Stimmungsschwankungen oder erste Hitzewallungen sind typisch. Die Hormonproduktion – vor allem von Östrogen und Progesteron – beginnt zu schwanken.

Menopause: Der Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Im Durchschnitt tritt sie um das 51. Lebensjahr ein. Ab diesem Zeitpunkt stellen die Eierstöcke ihre Funktion fast vollständig ein.

Postmenopause: Die Jahre nach der Menopause. Viele Beschwerden lassen nach, der Hormonspiegel bleibt jedoch dauerhaft verändert.

Relevante Hormone für die Wechseljahre:

  • (Beta-)Östradiol: Wichtigstes weibliches Sexualhormon – nimmt in den Wechseljahren deutlich ab und ist mitverantwortlich für Beschwerden wie Hitzewallungen, trockene Schleimhäute oder Stimmungsschwankungen.
  • Progesteron: Wird nach dem Eisprung gebildet. In der Perimenopause oft als erstes Hormon reduziert – kann zu unregelmäßigen Zyklen, Schlafstörungen oder Reizbarkeit führen.
  • FSH (Follikelstimulierendes Hormon): Steigt in den Wechseljahren stark an – ein typischer Marker zur Beurteilung, ob sich eine Frau in der Menopause befindet.
  • LH (Luteinisierendes Hormon): Ist an der Regulation des Zyklus beteiligt und kann in den Wechseljahren ebenfalls erhöht sein.
  • TSH (Schilddrüsen-stimulierendes Hormon): Wichtig zur Abgrenzung - Schilddrüsenerkrankungen können ähnliche Symptome wie die Wechseljahre auslösen (z. B. Müdigkeit, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen). 

Bei erweiterten Fragestellungen:  

  • Testosteron (gesamt oder frei): Bei Libidoverlust oder Muskelabbau.
  • SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin): Wichtig zur Einschätzung der freien, biologisch aktiven Anteile von Östradiol und Testosteron – insbesondere bei unklarer Symptomatik, auffälligen Hormonwerten oder zur Verlaufsbeobachtung unter Hormonersatztherapie.
  • DHEA(-S): Bei anhaltender Erschöpfung.
  • Prolaktin: Wenn Zyklus weiterhin besteht, aber unregelmäßig ist oder Brustspannen auftritt.
  • fT3/fT4: Wenn ein Schilddrüsenproblem vermutet wird. 

→ Wichtig: Die Auswahl der zu bestimmenden Hormone ist abhängig von den jeweiligen Beschwerden.

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Gewichtszunahme trotz gleichbleibender Ernährung
  • Libidoverlust
  • Zyklusveränderungen (in der Perimenopause)

→ Nicht alle Frauen erleben alle Symptome – und nicht alle Beschwerden sind eindeutig den Wechseljahren zuzuordnen.

Ein Hormontest kann helfen, körperliche und emotionale Veränderungen besser einzuordnen. In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt schrittweise – oft über mehrere Jahre hinweg. Viele Frauen erleben Symptome wie Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen, wissen aber nicht sicher, ob diese mit den Wechseljahren zusammenhängen.

Ein gezielter Labortest analysiert wichtige Werte zur Orientierung: Statt auf bloße Vermutungen zu setzen, schafft ein Labortest Klarheit und ermöglicht es Ihnen (und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt), fundierte Entscheidungen zu treffen.

Die Werte lassen sich aus einer einfachen Blutprobe bestimmen. Die Probengewinnung erfolgt mittels Blutentnahme (aus einer Vene).
Die Ergebnisse sollten immer im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden bewertet werden. Daher empfehlen wir im Vorfeld eine ärztliche Beratung – entweder direkt im Labor (an vielen Standorten möglich) oder bei Ihrer Gynäkologin bzw. Ihrem Gynäkologen.

Sobald Ihre Hormonwerte im Labor ausgewertet wurden, erhalten Sie einen Befund. Dieser zeigt, wie sich Ihre Hormone aktuell verhalten. Wichtig ist: Die Werte allein sagen noch nicht alles. Erst im Zusammenhang mit Ihren individuellen Beschwerden, Ihrem Alter und Ihrer Lebenssituation ergibt sich ein klares Bild. Besprechen Sie die Ergebnisse deshalb idealerweise mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen, um die Befunde richtig einzuordnen und unnötige Sorgen oder Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Oft lassen sich Symptome bereits durch bewusste Veränderungen im Lebensstil lindern – etwa durch besseren Schlaf, eine angepasste Ernährung oder einen achtsameren Umgang mit Stress. Auch pflanzliche Präparate oder gezielte Mikronährstoffgaben können hilfreich sein. In bestimmten Fällen kann eine individuell abgestimmte Hormontherapie in Betracht gezogen werden. 

Zeitplan:

Ihr Testergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.

Zeitplan:

Ihr Testergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.

Checkliste:

Ein Hormontest unter Einnahme der Pille ist nur eingeschränkt sinnvoll, da die Werte teilweise verfälscht werden können.
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Wann sollte ich zum Hormontest kommen?

→ Bei Zyklusbeschwerden oder Wechseljahres-Verdacht mit bestehendem Zyklus: Zyklustag 3–5 und ggf. zusätzlich Tag 19–21

→  Wenn kein verlässlicher Zyklus mehr besteht: Die Blutentnahme kann jederzeit erfolgen.

Checkliste:

Ein Hormontest unter Einnahme der Pille ist nur eingeschränkt sinnvoll, da die Werte teilweise verfälscht werden können.
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Wann sollte ich zum Hormontest kommen?

→ Bei Zyklusbeschwerden oder Wechseljahres-Verdacht mit bestehendem Zyklus: Zyklustag 3–5 und ggf. zusätzlich Tag 19–21

→  Wenn kein verlässlicher Zyklus mehr besteht: Die Blutentnahme kann jederzeit erfolgen.

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt.

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