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Schlaganfall

Als Schlaganfall (auch Apoplex oder Hirnschlag) wird eine Durchblutungsstörung des Gehirns bezeichnet.

Wie entsteht ein Schlaganfall?

Meist entsteht sie, wenn ein Blutgerinnsel (Thrombus) eine Arterie im Gehirn verstopft. Häufig ist eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) verantwortlich, es können aber auch Blutgerinnsel (meist aus dem Herzen) einschwemmen. Die Hirnblutung entsteht, wenn ein Blutgefäß im Gehirn platzt und gilt als zweite wichtige Ursache für einen Schlaganfall (hämorrhagischer Schlaganfall). Die betroffenen Gehirnzellen können nun nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und drohen abzusterben. Ein Schlaganfall führt z.B. zu teilweise vorübergehenden oder bleibenden Sprachstörungen, Lähmungen von Arm und/oder Bein, einem hängenden Mundwinkel oder Sehstörungen. Weitere Erkennungssymptome sind starker Schwindel, Gangstörungen sowie Kopfschmerzen. In Deutschland ist der Schlaganfall eine häufige Todesursache. V.a. ältere Menschen sind betroffen. Außerdem sind u.a. genetische Veranlagung, Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel, Fettstoffwechselstörungen, Alkohol und Vorhofflimmern Risikofaktoren. Bei Verdacht auf einen Schlaganfall sollte sofort der Notarzt gerufen werden. Die Diagnose wird über bildgebende Verfahren (Computertomografie oder Magnetresonanztomografie) gesichert.

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