Osteoporose?


Unser Test hilft bei der Abklärung.

Stabile Knochen?

Osteoporose entwickelt sich meist schleichend und verursacht zu Beginn kaum Symptome. Erst später machen sich die Folgen durch häufige Knochenbrüche bemerkbar. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen – auch jüngere können an Osteoporose erkranken. Eine rechtzeitige Untersuchung kann helfen, Risiken früh zu erkennen.

Vorteile auf einen Blick:

  • Blutentnahme meist kurzfristig möglich, an vielen Standorten auf Wunsch mit ärztlicher Beratung
  • Qualitätsgesicherte Labortests sichern zuverlässige Ergebnisse
  • Ärztliche Befundung der Ergebnisse
  • Keine umständliche und fehlerträchtige Eigenblutentnahme wie bei Selbsttests
  • Voranschreiten der Osteoporose mit schweren Folgen wie Knochenbrüchen lässt sich vermeiden

Osteoporose

Unter Osteoporose (Knochenschwund) versteht man eine Erkrankung, bei der die Knochen an Stabilität verlieren. Dadurch steigt das Risiko für Knochenbrüche – oft schon bei kleinen Stürzen oder Belastungen. Meist sind ältere Menschen betroffen, Osteoporose kann jedoch auch in jüngeren Jahren auftreten.

Die Diagnose einer Osteoporose wird in der Regel durch eine Knochendichtemessung gestellt. Dabei ist wichtig zu wissen: Blutwerte können unauffällig sein, auch wenn bereits eine Osteoporose vorliegt. Laboruntersuchungen ersetzen daher keine Knochendichtemessung, liefern aber wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen und unterstützende Faktoren.

Die Entstehung einer Osteoporose kann viele Gründe haben, weshalb eine sorgfältige Abklärung sinnvoll ist. Eine häufige Ursache ist ein Vitamin-D-Mangel. Dieser entsteht oft im Winter durch zu wenig Aufenthalt im Freien und im Sommer durch konsequenten Sonnenschutz mit Sonnencremes.

Auch eine zu geringe Aufnahme von Kalzium kann den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen, zum Beispiel bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts oder bei Laktoseintoleranz. Weitere mögliche Ursachen sind hormonelle Veränderungen (z. B. ein Testosteronmangel beim Mann oder eine Überfunktion der Schilddrüse), Nierenerkrankungen oder eine erhöhte Cortisolproduktion im Körper.

Zu den Risikofaktoren zählen außerdem:

  • höheres Lebensalter
  • weibliches Geschlecht
  • geringe Muskelmasse bzw. niedriger BMI (z. B. bei Appetitlosigkeit oder Essstörungen)
  • Frakturen in der Vorgeschichte
  • familiäre Veranlagung (genetische Prädisposition)
  • ungünstige Lebensgewohnheiten wie Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel oder wenig Aufenthalt im Tageslicht
  • bestimmte Medikamente (z. B. Kortison)

→ Laboruntersuchungen können helfen, mögliche Ursachen der Osteoporose zu erkennen und eine gezielte Behandlung zu unterstützen. Sie sind daher ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Abklärung – ergänzend zur Knochendichtemessung.

Eine Osteoporose verursacht zu Beginn meist keine Beschwerden. Schmerzen, zum Beispiel im Rücken oder in den Knien, treten häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Da die Knochen nach und nach an Stabilität verlieren, sind Knochenbrüche die häufigste Folge der Erkrankung. Grundsätzlich können alle Knochen betroffen sein, besonders häufig jedoch die Wirbelsäule und der Oberschenkelknochen.

Osteoporose ist eine sehr häufige Erkrankung. Schätzungen zufolge sind in Deutschland mehrere Millionen Menschen betroffen. Die Folgen, vor allem durch vermehrt auftretende Knochenbrüche, können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ein gezielter Labortest kann helfen, Risikofaktoren und mögliche Ursachen einer Osteoporose frühzeitig zu erkennen. So lassen sich weitere Untersuchungen sinnvoll planen und das Fortschreiten der Erkrankung gegebenenfalls verlangsamen oder vermeiden. Der Test dient dabei als wichtiger Bestandteil der medizinischen Abklärung.

Wir empfehlen vor Durchführung dieses Tests eine ärztliche Beratung - diese ist an vielen unserer Standorte möglich. Im Rahmen einer ärztlichen Beratung können anhand Ihrer persönlichen Risikofaktoren Empfehlungen für geeignete Laboruntersuchungen ausgesprochen werden. Dabei werden ausschließlich sinnvolle und notwendige Analysen berücksichtigt, um unnötige oder kostenintensive Tests zu vermeiden.

Zu den möglichen Untersuchungen zählen unter anderem ein großes Blutbild, Parameter zur Nierenfunktion, Vitamin D3, Kalzium sowie spezielle Laborwerte des Knochenstoffwechsels aus Blut und Urin. Als Untersuchungsmaterial werden Blut (aus einer Vene) und Urin benötigt.

Die Laborergebnisse werden Ihnen verständlich aufbereitet zur Verfügung gestellt. Wir empfehlen, die Ergebnisse anschließend mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt zu besprechen, um gegebenenfalls weitere Diagnostik oder therapeutische Maßnahmen einzuleiten. 

Zeitplan:

Ihr Test-Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.

Zeitplan:

Ihr Test-Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.

Checkliste:

Für die Bestimmung einiger Parameter ist eine Blutabnahme nüchtern zwischen 08:30 und 09:00 Uhr erforderlich. 
Zudem wird 2. Morgenurin benötigt.

Checkliste:

Für die Bestimmung einiger Parameter ist eine Blutabnahme nüchtern zwischen 08:30 und 09:00 Uhr erforderlich. 
Zudem wird 2. Morgenurin benötigt.

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt.

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