Liegt´s am Getreide?

Wenn nach dem Verzehr von glutenhaltigen Nahrungsmitteln Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen auftreten, könnte eine Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) vorliegen.

Vorteile auf einen Blick:
  • Nachweis spezifischer Antikörper durch qualitätsgesicherten, standardisierten Test in unserem Labor
  • Ärztliche Beratung möglich, Befunderstellung mit gezielten Handlungsempfehlungen durch Arzt
  • Keine umständliche und fehlerträchtige Eigenblutentnahme wie bei Selbsttests
  • Blutentnahme in der Regel ohne lange Wartezeit noch am selben Tag möglich
  • Unverzügliches Handeln durch schnelles Ergebnis möglich

Gluten-Unverträglichkeit

Gluten (auch als Kleber-Eiweiß bezeichnet) kommt in verschiedenen Getreidesorten vor und wird häufig auch anderen Nahrungsmitteln zugesetzt (z. B. bestimmten Joghurtsorten), um deren Konsistenz zu verbessern. Die Unverträglichkeit von Gluten (auch Zöliakie genannt) kommt in den letzten Jahren immer häufiger vor. Mittlerweile gilt sie als der häufigste Auslöser von Verdauungsstörungen die vom Immunsystem ausgehen. Gluten-Unverträglichkeit ist also ein wichtiges Thema geworden.

Es ist inzwischen umfangreich belegt, dass Gluten unter bestimmten Bedingungen erhebliche Erkrankungen auslösen kann. Dies ist z. B. bei bestimmten, genetisch festgelegten Eigenschaften des Immunsystems der Fall. Hier kommt es durch ein Zusammenspiel von Immunsystem und Gluten aus der Nahrung zu einer chronischen, teilweise schweren Entzündung des Dünndarms. Die Symptome können anfangs gering ausgeprägt sein, führen aber auf Dauer zu einer Schädigung der Darmwand, die auch die Funktionen des Darms einschränken kann. Man spricht deswegen von einer gluten-sensitiven Enteropathie (gluten-empfindlichen Dünndarmerkrankung) – oder auch Zöliakie.

Die Symptome sind vielfältig und oft nicht richtungsweisend. Manche Experten sprechen sogar vom Chamäleon unter den Magen-Darm-Erkrankungen. Meist treten Bauchschmerzen, Völlegefühl und/oder Durchfall nach dem Verzehr von Milchprodukten auf – ausgelöst von der ungenügenden Verdauung von Milchzucker in der entzündeten Darmwand (Laktose-Intoleranz).

Bei längerer Dauer können auch Gewichtsverlust und Vitaminmangel-Zustände auftreten. Als Folge einer jahrelangen, nicht behandelten Erkrankung kommt es außerdem vermehrt zu bösartigen Veränderungen, vor allem im Immunsystem des Darms.

Moderne labormedizinische Testverfahren erlauben den Nachweis von spezifischen Antikörpern – verursacht durch die Zöliakie-typische Aktivierung des Immunsystems und geben damit erste Hinweise auf eine Erkrankung. Der Test bedeutet damit eine wichtige Weichenstellung für die weiterführende Diagnostik – ohne Magen- bzw. Darmspiegelung.

Für den Test auf Gluten-Unverträglichkeit werden Antikörper aus dem Blut bestimmt. Zu diesem Zweck erfolgt eine Blutentnahme (aus einer Vene).

Das weitere Vorgehen hängt von den individuellen Befunden ab. Sollten sich Hinweise auf eine Zöliakie finden, ist ein Spezialist hinzuzuziehen – in der Regel aus dem Fachgebiet der Magen-Darm-Erkrankungen. Der von uns durchgeführte Test ist die optimale Basis für den behandelnden Arzt.

Zeitplan:

Ihr Test-Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.



Checkliste:

Auf die Durchführung des Tests müssen Sie sich nicht vorbereiten. Auch eine Nahrungskarenz ist nicht nötig.



Kosten:

40,21 €* (Transglutaminase IgA und gesamt IgA-AK)
Blutabnahme & Auslagen: 9,55 €*
Ärztliche Beratung (optional): ab 10,72 €

Die genannten Preise beziehen sich auf das Labor Stephansplatz in Hamburg. Die Preise anderer Labore können ggf. abweichen.



Zur Preisliste aller Leistungen

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt.

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