Chronische Darmerkrankung?


Ein einfacher Stuhltest kann wichtige Hinweise geben.

Gutes Bauchgefühl?

Hinter anhaltenden Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Bauchschmerzen können unterschiedliche Ursachen stecken. Auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa kommen infrage. Die Bestimmung von Calprotectin im Stuhl kann Hinweise darauf geben, ob eine Entzündung im Darm vorliegt und ob weitere Untersuchungen sinnvoll sein können.

Vorteile auf einen Blick:

  • Einfache, nicht-invasive Untersuchung anhand einer Stuhlprobe
  • Qualitätsgesicherte Untersuchung durch ein renommiertes Labor
  • Ärztliche Beratung an vielen Standorten möglich, ärztliche Befundung und Handlungsempfehlungen

Chron. Darmerkrankung

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Die Erkrankungen können unterschiedlich verlaufen und verschieden stark ausgeprägte Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind unter anderem wiederkehrende Durchfälle und Bauchschmerzen.

Die genauen Ursachen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen sind noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören unter anderem eine genetische Veranlagung, Veränderungen des Immunsystems und des Darmmikrobioms sowie verschiedene Umweltfaktoren. 

Bei chronischen Entzündungen des Darms können zusätzlich Unverträglichkeiten auftreten. So kann beispielsweise bei einer geschädigten Dünndarmschleimhaut vorübergehend eine Laktoseintoleranz entstehen.

Die typischen Symptome wie Durchfall und Bauchschmerzen erlauben schwer die Abgrenzung zu den sogenannten funktionellen Darmerkrankungen wie Reizdarm-Syndrom. Auch für erfahrene Ärzte ist die klare Diagnose einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung also eine Herausforderung. Zu den Risikofaktoren der meisten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist wenig bekannt.

Die Materialgewinnung ist unkompliziert und nicht-invasiv, da lediglich eine Stuhlprobe benötigt wird. Die Bestimmung von Calprotectin kann bei der Einschätzung entzündlicher Prozesse im Darm unterstützen. Bei auffälligen Werten können je nach Beschwerden und weiteren Befunden zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein.

Als Untersuchungsmaterial wird Stuhl benötigt. Entsprechende Gefäße und eine Anleitung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Entzündungen im Darm sind typischerweise begleitet von einer Invasion von weißen Blutkörperchen (Granulozyten) in die Darmwand. Im Rahmen der Entzündung werden verschiedene Bestandteile dieser Granulozyten mit dem Stuhl ausgeschieden. Ein solcher Parameter, der gut nachweisbar ist, wird als Calprotectin bezeichnet. Dieser Eiweißstoff ist im Stuhl über mehrere Tage stabil und kann im Labor genau und gut standardisiert gemessen werden.

Generell dürfen Laborwerte nicht isoliert betrachtet werden, sondern immer in Zusammenhang mit den Beschwerden und ggf. auch anderen Befunden. Schließlich steht der Mensch im Vordergrund – nicht der Laborwert. Niedrige Calprotectin-Werte sprechen eher gegen eine aktive Entzündung im Darm. Erhöhte Werte können dagegen auf einen entzündlichen Prozess hinweisen. Da auch andere Erkrankungen zu erhöhten Werten führen können, sollte das Ergebnis immer im Zusammenhang mit den Beschwerden und weiteren Befunden beurteilt werden.

Erhöhungen der Konzentration von Calprotectin kommen nicht nur bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen vor, sondern auch bei anderen Erkrankungen, bei denen weiße Blutkörperchen in die Darmwand eindringen und Läsionen entstehen. Das sind zum Beispiel auch bösartige Veränderungen oder Infektionen.

Ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung bekannt, kann Calprotectin zudem ein wichtiger Test in der Verlaufsbeurteilung bzw. Therapiekontrolle sein. Auch um ein Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen – bevor Komplikationen auftreten.

Die weiterführende Diagnostik hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von den Beschwerden, den individuellen Befunden und der Vorgeschichte. Je nach Standort besteht die Möglichkeit, Fragen und Befunde in einem persönlichen ärztlichen Gespräch zu besprechen. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Befund an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt wenden.

Zeitplan:

Ihr Test-Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.

Zeitplan:

Ihr Test-Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von 12-24 Stunden.

Checkliste:

Eine besondere Testvorbereitung ist nicht erforderlich. Gefäße für die Stuhlprobe stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Checkliste:

Eine besondere Testvorbereitung ist nicht erforderlich. Gefäße für die Stuhlprobe stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt.

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